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I have a foreboding of an America in my children’s or grandchildren’s time—when the United States is a service and information economy; when nearly all the key manufacturing industries have slipped away to other countries; when awesome technological powers are in the hands of a very few, and no one representing the public interest can even grasp the issues; when the people have lost the ability to set their own agendas or knowledgeably question those in authority; when, clutching our crystals and nervously consulting our horoscopes, our critical faculties in decline, unable to distinguish between what feels good and what’s true, we slide, almost without noticing, back into superstition and darkness. The dumbing down of America is most evident in the slow decay of substantive content in the enormously influential media, the 30-second sound bites (now down to 10 seconds or less), lowest common denominator programming, credulous presentations on pseudoscience and superstition, but especially a kind of celebration of ignorance.

—Carl Sagan, The Demon-Haunted World, 1995.

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Was soll aus uns noch werden

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I and my loquacious smugness have been roundly taken to task.


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Are you now, or have you ever been, a Sekt drinker?

Spiegel:

Sekttrinken in Kiew: Nancy Faeser, Anka Feldhusen, Vitali Klitschko und Hubertus Heil Foto: Christophe Gateau / dpa

Bundesinnenministerin Nancy Faeser bereut eigenen Angaben zufolge eine Szene von ihrer Reise in die ukrainische Hauptstadt Kiew Ende Juli. Fotos und Videos zeigten die SPD-Politikerin mit ihrem Parteikollegen, dem Arbeitsminister Hubertus Heil, Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko und der deutschen Botschafterin Anka Feldhusen auf dem Balkon der Residenz der Botschafterin. Die vier halten Sektgläser in ihren Händen, teils lachen sie in die Kameras von Journalisten.

Nun wurde Faeser bei einer Veranstaltung des Redaktionsnetzwerks Deutschland mit einem dieser Bilder konfrontiert. »Das Foto bereue ich«, sagte sie dazu. Es sei »sicherlich nicht angemessen« gewesen.

Die Innenministerin wurde bei der Veranstaltung am Dienstagabend in Potsdam auch gefragt, ob Russlands Präsident Wladimir Putin für sie ein Kriegsverbrecher sei. Faeser antwortete mit einem klaren Ja. »Das unterliegt natürlich erst mal der Beweissicherung und dem rechtsstaatlichen Verfahren«, erklärte sie weiter. Aber angesichts des Leides, das Putin in der Ukraine angerichtet habe, werde man ihn wohl als Kriegsverbrecher bezeichnen können.

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Als ich in ihrer Wohnung in der Zelterstraße aufkreuzte, nahe dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee, und meine Lieder sang, hörte ein Mädchen zu, die hübsche Nina mit kullernden Tollkirschaugen. Sie schätze den neuen Kerl ihrer Mutter ab. Und plötzlich kreischte das kleine Monster mir mitten ins Lied: »Du sollst meinen Walter Ulbricht nicht ärgern!!!« Das war so exaltiert, wie Nina immer war und blieb. Sie war zehn Jahre alt, ein braver Junger Pionier. Sie fuhr mit ihrer berühmten Mama im weißen offenen Škoda-Flitzer zu Stippbesuchen ins Ghetto der SED-Elite, in das strengstens bewachte Wandlitz im Norden von Ost-Berlin.

—Wolf Biermann, »Warte nicht auf bessre Zeiten!«, (Berlin: Ullstein Buchverlage GmbH, 2016), 185.

Wikipedia:

Tal der Ahnungslosen war ein sarkastischer DDR-Ausdruck für Gebiete, in denen Westfernsehen und –UKW-Rundfunk nur schwer zu empfangen waren. Konkret galt das für den Raum um Greifswald im Nordosten der DDR und den Bezirk Dresden, in denen der Empfang nur mit großem Aufwand terrestrisch erfolgen konnte.

Die Bewohner dieser Gebiete galten in der DDR als schlecht informiert, weil sie nur über Informationen der Lang-Mittel- und Kurzwellen­sender sowie der zensierten DDR-Medien verfügen konnten. Ihre Zahl machte etwa 15 % der Bevölkerung der DDR aus.

Ω Ω Ω

Eine Studie (Kern und Hainmueller, 2009)[1] kam durch Auswertung von Unterlagen der DDR-Staatssicherheit zu dem Ergebnis, dass die Bevölkerung in den Gebieten ohne Empfang des Westfernsehens und -rundfunks weniger zufrieden mit dem politischen System war als in Gebieten mit diesen Medien, was sich unter anderem in einer höheren Zahl von Ausreise­anträgen niederschlug. Die Autoren führen dies darauf zurück, dass die westlichen Medien vor allem als Unterhaltungs­quelle genutzt wurden (medialer Eskapismus), nicht aber, um das DDR-Regime zu hinterfragen. Die virtuelle Emigration senkte offenbar den Leidensdruck und stabilisierte dadurch das SED-Regime.[2] Eine andere Hypothese besagt, dass die Unzufriedenheit die Folge eines wegen Mangels an verlässlichen Nachrichten idealisierten BRD-Bildes war. Kern und Hainmueller finden dafür ebenfalls Evidenz, die jedoch keine statistische Signifikanz erreicht, sodass sie zu dem Schluss kommen, das Phänomen sei hauptsächlich auf den Unterhaltungswert des Westfernsehens zurückzuführen.

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